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HUMANITÄR


Das Erdbeben von 2010 zerstörte im haitianischen «Département Ouest» 80% aller Schulen. 

In Zusammenarbeit mit den haitianischen Behörden und der internationalen Gemeinschaft entwickelte die DEZA  drei Baustandards für erdbeben­sichere Schulen, und setzte ein Programm zum Wiederaufbau von katastrophensicheren Schulhäusern um. Mit Schulungsmodulen trug die Schweiz dazu bei, die praktischen Fähigkeiten vieler Maurer zu verbessern und die Öffentlichkeit für einfache Techniken und Verbesserungen im Bereich des erdbeben- und wirbelsturmsicheren Bauens zu sensibilisieren.

Ab Ende September 2016 bis März 2017 arbeitete ich als Mitglied des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe www.skh.ch als Projektleiter am Wiederaufbau von katastrophensicheren Schulhäusern mit.


Am 4. Oktober, knapp eine Woche nach meiner Ankunft, traf Hurrikan Matthew als Kategorie-4-Hurrikan auf Haiti und wütete fast zwei Tage lang. Windböen mit gemessenen Geschwindigkeiten von über 250 km/h fegten über den Südwesten der Insel. Sie richteten schwere Schäden an und forderten hunderte von Todesopfern. Die anschliessenden sintflutartigen Regenfälle führten zu Überschwemmungen und Erdrutschen und verschärften die Situation weiter. Nachdem der Sturm weiter gezogen war, startete die Humanitäre Hilfe der DEZA mit unserer Equipe vor Ort und den eingeflogenen Experten des Sondereinsatzteams ein Nothilfeprogramm. Die Hilfseinsätze konzentrierten sich auf die Bereiche Trinkwasserversorgung und die Errichtung von Notunterkünften.

Die Schulen, die nach den von der DEZA entwickelten Musterplänen gebaut wurden, überstanden den Wirbelsturm und dienten als Schutzunterkünfte für die Bevölkerung während und nach dem Sturm.